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News-Artikel

V.l. Brigitte Schulan (Ltg. Akademie der Sozialverwaltung), Dr. Nicola Albrecht, Jürgen Schulan (1. Vorstand vhs Wasserburg), Dr. Agnes Matrai (Ltg. vhs Wasserburg)

Als "Souvenir" erhielt die Journalistin ein Buch über Wasserburg

Nahost-Expertin liest in Wasserburg


Nicola Albrechts Plädoyer für Völkerverständigung.

Auf Einladung der vhs Wasserburg ist die Journalistin Nicola Albrecht am 15. November von Berlin nach Wasserburg gereist, wo sie im voll besetzten großen Hörsaal der Akademie der Sozialverwaltung erwartet wurde. Albrecht, die - so war es ursprünglich geplant - ihr neues Reisebuch vorstellen wollte, nahm angesichts der erschütternden Berichte aus Nahost eine kleine Kursänderung vor und holte ihr Publikum zunächst mit klugen und sehr persönlichen Worten in seiner aufgewühlten Stimmungslage ab. Sechs Jahre hat Albrecht als ZDF-Korrespondentin mit ihrer Familie in Tel Aviv gelebt, als Krisen-Reporterin auch regelmäßig aus Gaza berichtet. Freundschaften hat die aufgeschlossene Deutsche auf beiden Seiten geschlossen. Entsprechend in Sorge war Nicola Albrecht auch an diesem Abend, den Peter Rink für die "Wasserburger Stimme" trefflich dokumentiert hat: https://www.wasserburger-stimme.de/blog/2023/11/16/mein-israel-und-ich/

Die Road 90 ist mit ihren 480 Kilometern nicht nur die längste Nationalstraße Israels, sondern auch die Lebensader der Region. In ihrem Buch “Mein Israel und ich – Entlang der Road 90“ erzählt Nicola Albrecht von ihrer Reise von der libanesischen Grenze bis ans Rote Meer. Dabei begegnete sie Mönchen und Tanzlehrern, Beduinen und Siedlern. Eines haben all jene Menschen gemeinsam: Sie lieben das Leben und kämpfen um ihr Dasein. Zwischen alten Konflikten und neuen Herausforderungen sind sie auf der Suche nach Zusammenhalt und Selbstbestimmung.


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